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Logbuch 15: Ich wünschte, ich verlöre jeden Tag etwas

Heute geht es um die " Vers ö hnungs-Hemmungen " , einen schöne n Aufsatz aus dem Jahr 1937. (S. 295ff) Ich horchte ganz gebannt auf die weisen Worte des Meisters. Plötzlich hörte ich, dass Goethe wieder zu Wort gekommen ist, und musste auf seine Worte auflachen.  Foerster zitierte; "Und wäre dir gleich was verloren, mußt immer tun wie neugeboren." Wie wahr!  Ich wünschte, ich verlöre jeden Tag etwas.

Logbuch 10: Wintergezeiten oder Lies Goethe!

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Druckversion/PDF  So schreibt mir ein Freund aus der tiefsten bayerischen Provinz. Nein, natürlich hat er nicht geschrieben, ich möge Goethe lesen. Er schickte mir nur ein Link zu dem Gedicht "Vier Jahreszeiten" von Goethe , und zum Trost Fotos von Sperber mit, die er dicht vor dem Küchenfenster hat. Welch ein Luxus!   Ich hatte mich in den letzten Tagen versteckt. Vor Goethe. Nein. Mit ihm. Ich hatte ihn überall mit. In der U-Bahn, S-Bahn und in der Badewanne. Gedichte in einer fremden Sprache muss man laut lesen. Und das kann ich am besten in der Badewanne. Es ist so ein Trick, den ich mir vor zwei Jahren angewöhnt habe. Damals musste ich Minnesänger lesen, auch den guten Chaucer . Am Anfang hatte ich natürlich Schwierigkeiten, denen zu folgen. Eines Tages sah ich mir den Film "Ritter aus Leidenschaft" an, - damals habe ich mir alle Ritter- und Mittelalter-Filme angesehen, die ich auftreiben konnte. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Vor allem. G...

Logbuch 6: Tagebuch des "Webers Toggenburg"

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Druckversion/PDF  Gestern noch vor dem Bettgehen, habe ich den Aufsatz “Pan und Psyche” zu Ende übersetzt. D. h. die deutschen Worte ins Koreanische umgesetzt. Die Sätze sind noch Gerippe. Der göttliche Atem fehlt noch. Ja. diese Worte Foersters! Zum Kuckuck, es war aber anstrengend!  Ich habe es nicht fertig gebracht, den übersetzten Text nochmal durchzulesen. Ich war ziemlich müde, konnte kaum noch aus den Augen gucken. Wollte schlafen, nichts mehr von Pan und Psyche wissen.  Heute Morgen fange ich sogleich mit dem nächsten Aufsatz “Wegrandzauber” an, ohne “Pan und Psyche”, -mein gestriges Verbrechen-, durchzulesen. Ich werde “Wegrandzauber” genauso handhaben. Einfach drauflos übersetzen und erst zum Schluss durchsehen und den göttlich Atem einhauchen. Ansonsten werde ich nie fertig. Wie oft ich den Aufsatz "Pan und Psyche" gelesen habe, ohne etwas zu verstehe! Aber... Schon bei den Zitaten gleich nach dem Titel "Wegrandzauber" beiße ich auf Granit....